Back on the Stray Bus (Teil 1) – Auf der Blue Duck Station

Nun habt ihr schon sehr lange nichts mehr von mir gehört und ich habe wieder eine ganze Menge erlebt. Die ganze Reise hier durch Neuseeland ist einfach das reinste Abenteuer pur. Es wird höchste Zeit für einen neuen Erlebnisbericht!
Mein letzter Artikel kam aus Taupo, wo ich gut zwei Wochen lang gewwooft habe, mich mit Farmarbeit austoben und die vielen, unglaublich verrückten Erlebnisse der ersten Wochen verarbeiten konnte. Von dort aus, sprang ich wieder auf den Stray-Bus auf und verbrachte eine absolut großartige Woche mit neuen tollen Begegnungen, Aktivitäten und landschaftlichen Highlights. Lasst euch also auf einen neuen Abstecher ins Abenteuer mitnehmen.

Als ich in den Bus einstieg, merkte ich sofort wieder, wie viel Spaß es macht mit Stray unterwegs zu sein. Mich erwartete dort eine sehr große, gut gelaunte Reise-Gruppe mit Menschen aus der ganzen Welt. Das nächste Ziel der Route war die Blue Duck Station, eine riesige Farm mitten in der Wildnis etwas süd-westlich von Taupo, wo wir für zwei Nächte blieben. Die Fahrt dorthin führte zuerst einmal um den wundervollen Taupo-See herum, der gerade bei strahlendem Sonnenschein einfach immer wieder total schön anzusehen ist. Es lohnte sich einfach immer wieder aus dem Fenster zu schauen. An einem wundervollen Steg am Ufer legten wir einen kleinen Halt ein, um ein paar Fotos zu machen. Danach ging es durch den Tongariro National Park, Neuseelands ältesten Nationalpark, in dem sich der bekannte prächtige Vulkan Mount Doom befindet. Leider konnten wir aufgrund eines sehr bewölkten Himmels nicht viel von ihm sehen.  Anschließend ging es durch eine sehr interessante Hügellandschaft bis zur Blue Duck Station.

 

Version 2

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Ein sehr cooles Ereignis während der Fahrt: Ein Mädchen hatte Geburtstag und wir konnten ihr auf ganzen elf verschiedenen Sprachen ein Ständchen singen. Ich finde es einfach toll, dass so viele verschiedene Menschen aus der ganzen Welt in Neuseeland zusammenkommen und Spaß miteinander haben. Eine weitere lustige Begebenheit war, dass uns kurz vor Ankunft einige Schafe und Kühe mitten auf der Straße im Weg standen. Es dauerte eine Weile bis sie sich vertreiben ließen, doch so etwas ist in Neuseeland vollkommen normal und kommt wohl öfter vor.

Angekommen auf der Blue Duck Station wurden wir herzlich von den Besitzern begrüßt und durften uns über Wasser, Kaffee, Tee und ein leckeres Abendessen freuen. Uns wurde einiges über die Blue Duck Station erzählt. Auf ihrem gigantisch großen Land haben sie dort viele verschiedene Tiere, von Ziegen, Hirschen, Pferden, Schafen, Wildschweinen, vielen einheimischen Vögeln, Hasen, bis hin zu blauen Enten. Unsere Unterkunft für die zwei Nächte waren kleine gemütliche Holz-Hütten, die total schön und relaxed waren. Als es am Abend unserer Ankunft kalt und dunkel wurde, haben wir noch ein schönes, warmes und gemütliches Feuer gemacht. Ich kam mit den anderen der Gruppe ins Gespräch und wir konnten uns gegenseitig gleich viel besser kennen lernen. Mit guter Musik ließen wir den Abend gemeinsam in gemütlicher Runde ausklingen.

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Am nächsten Tag konnten wir erstmal in aller Ruhe ausschlafen und uns den Tag auf der wundervollen Blue Duck Station selbst einteilen. Es standen viele verschiedene Aktivitäten auf dem Programm zur Auswahl. Von Reiten, Kayak-Fahren, Wandern, bis hin zu Schießen und Jagen war einiges dabei. Ich habe mich für die Kayak-Tour entlang des faszinierenden Wanganui River entschieden, einem der weltberühmten neun, bald zehn, Great Walks in Neuseeland. Die Stimmung entlang der grünen Uferlandschaft mitten durch die schönste Natur Neuseelands war total beeindruckend und ich habe es sehr genossen. Nach dreistündigem Paddeln und einmal Kentern, kam unsere siebenköpfige Gruppe am Ziel an, einem Campingplatz direkt am Ufer des Flusses. Dort wartete unsere Gruppe dann eine ganze Stunde lang frierend auf unseren Abholservice. Verzweifelt versuchten wir uns durch die letzten Sonnenstrahlen aufzuwärmen und kämpften um jedes Stückchen Wärme bis endlich das langersehnte Jetboat angefahren kam um uns abzuholen. Und ja ihr habt richtig gelesen! Ein Jetboat! Dieses gab uns am Ende der Tour nochmal den totalen Kick und brachte uns ruckzuck den Fluss entlang zurück zum Startpunkt.

Wieder angekommen auf der Farm, gab es nach der natürlich lang ersehnten heißen Dusche ein sehr, sehr leckeres Abendessen. Ein paar Leute der Stray Gruppe, die sich an dem Tag fürs Jagen entschieden hatten, durften nämlich selber eine Ziege jagen und hatten somit reichlich Fleisch für ein leckeres Gulasch.

Am nächsten Tag stand für uns ein ganz besonderes Ereignis an. Für mich war es mein neues absolutes Highlight hier in Neuseeland. Doch dazu mehr im nächsten Erlebnisbericht.

Bis dahin. 

Euer Simon

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