Geschwisterle Roadtrip – Die geilste Zeit meines Lebens (Teil 4/4)

Es geht in die finale Runde! Im vierten und letzten Teil des Geschwisterle Roadtrips wird es nochmal so richtig spannend! Vom Milford Sound, der Königsklasse aller Naturhighlights, zum Mount Cook, dem größten Berg im Lande, bis zu einem Sprung aus dem Flugzeug. Freut euch auf eine neue große Ladung voller Abenteuererlebnisse.

 

Milford Sound – Die Königsklasse aller Naturhighlights

Die Königsklasse der Highlights in Neuseeland darf auf unserem Roadtrip natürlich auf keinem Fall fehlen, der Milford Sound. Von Queenstown aus fahren wir einmal um den riesigen Lake Wakatipu herum nach Te Anau und von dort aus in Richtung Norden. Die Straßen führen uns durch das wunderschöne Fiordland. Nach einigen Stunden Fahrt und ein paar kleinen Fotostops, treffen wir am Info-Zentrum an und dürfen ein paar Minuten später auch schon ans Deck unseres Schiffs, das uns durch den Fiord führt. Die Berge sind teilweise noch in weiße Schleier gehüllt – eine ziemlich idyllische, ganz eigene schöne Atmosphäre. Die vielen Wasserfälle und grün bewachsenen Felsen beeindrucken. Nach einem Lunch auf dem Schiff sind wir auch schon am Zwischenstopp unserer Tour angelangt, dem Unterwasser-Observatorium. Hier können wir die Fische und Pflanzen des Milford Sounds beobachten. Von ganz kleinen bis zu ganz schön großen Exemplaren bekommen wir einige Arten zu sehen. Im Anschluss starten wir eine Kajak-Tour. Wir werden ins Wasser gelassen paddeln los, legen eine gemütliche kleine Runde zurück und genießen es den gigantischen Milford Sound auch aus dieser Perspektive sehen zu können. Es macht Spaß mit den Schiffs-Wellen zu schaukeln, die immer wieder vorbei ziehen und ihre Runden drehen. Danach gehen wir wieder an Bord und genießen die letzte Etappe in vollen Zügen. Zurück an Land knipsen wir noch ein paar schöne Erinnerungsfotos, bevor wir uns am Abend auf den Weg zum naheliegenden Campingplatz machen. Am nächsten Tag fahren wir schließlich wieder zurück nach Queenstown.



 

Zurück in der Adrenalin-Hauptstadt – Canyon-Swing & Skyline

Ein weiterer Tag in Queenstown bricht an und es ist wieder Zeit für einen Adrenalin-Schub!! Wir gehen ins Aktivitäten-Büro des Canyon-Swings und werden mit dem Van zur Location gebracht. Leider erfahren wir dort, dass es am heutigen Tag zu windig ist um zu springen. Schade!! Gerne hätten wir erlebt wie es ist, mit einem Stuhl in die tiefe Schlucht zu fallen oder sogar mit dem Dreirad?! Aber naja da kann man nichts machen. Das Wetter kann ja schließlich nicht immer auf unserer Seite sein. Wir erledigen erstmal alles was wir sowieso schon längst machen wollten. Zu allererst Wäschewaschen im Salon kombiniert mit unserer Mittagspause. Der Geruch von frischer Wäsche ist einfach göttlich!! Danach machen sich Mario und ich auf den Weg ins Gym, während Sonja die Zeit nutzt um noch einmal in Ruhe durch die Läden zu bummeln.
Abends steht dann nochmal die Skyline auf unserem Programm. Oben angekommen mit der Gondula haben wir eine herrliche Aussicht auf See und Berge. Wir lassen uns Chicken mit Pommes im Restaurant schmecken und nutzen die Zeit zum WLAN auskosten und Postkarten schreiben. Ein schöner Tag geht zu Ende und wir schlafen wie ein Stein.

 

 

Skydiving – BungyJumpen war noch nicht genug!

Strahlender Sonnenschein begrüßt unseren Tag und wir freuen uns auf einen letzten wunderbaren Tag in Queenstown. Wir sind alle sehr aufgeregt, denn heute steht ein sehr großes Highlight an, auf das wir uns schon sehr lange freuen – Skydiving! Da uns 134m noch nicht genug waren, springen wir nun aus ganzen 12.000ft aus einem Flugzeug.
Wieder mit einem Shuttele werden wir zum Flugplatz gebracht. Uns wird die Ausrüstung angebracht, dann geht es hoch in den Himmel. Der Anblick aus dem Flugzeugfenster ist einfach nur fantastisch und das Adrenalin im Körper macht sich schon bereit. Dann ist es soweit und einer nach dem anderen fällt aus dem Flieger, ein wahnsinniger Moment! Das ganze wird mit zwei GoPros gefilmt. Leider habe ich einen ziemlichen schmerzenden Druck auf den Ohren, so dass ich das Ereignis nicht in vollen Zügen genießen kann. Dennoch ist es aber ein absolutes Highlight.
Zurück in Queenstown lassen wir uns zu Mittag den legendären Fergburger schmecken, der einfach nur der Wahnsinn ist! Wir bummeln noch ein bisschen durch die Stadt und machen uns dann mit dem Homy auf dem Weg raus aus Queenstown nach Dunedin an die Ostküste. Abends schauen wir uns die Aufnahmen vom Skydiving an und lassen den Abend nach leckeren Nudeln mit ein paar Runden Billiard ausklingen.

 

Dunedin, Moeraki Boulders & Clay Cliffs – Auf dem Weg zum Mount Cook

Am heutigen Tag sollen uns die Straßen hoch in den Norden zum größten Berg Neuseelands führen, dem Mount Cook. Auf dem Weg dorthin machen wir einige tolle Abstecher. Der erste ist die Baldwin Street, die steilsten Straße der Welt. Wir laufen die Straße hoch und versuchen uns an ein paar coolen Fotos. Oben angekommen, beobachten wir auch Autos versuchen die unglaublich steile Straße hochzufahren. Die meisten Autos kommen gut oben an, doch eines schafft es nicht ganz, und die Reifen fangen an zu quietschen und zu rauchen. Es hinterlässt sogar eine Spur auf der Straße.
Nach diesem abenteuerlichen Erlebnis fahren wir zum Bahnhof von Dunedin, der sehr kunstvoll erbaut wurde. Auch schauen wir uns ein wenig die Innenstadt an und fahren anschließend weiter.
Wir halten kurz bei den Moeraki Boulders an. Das sind besondere kugelförmige Steine, die am Ufer des Strandes zu finden sind. Wie diese einmal entstanden sind und dort hingelangten, ist ein großes Rätsel.
Den nächsten Halt machen wir bei der Blue Penguin Colony in der Hoffnung ein paar Pinguine in freilaufender Wildbahn zu erblicken. Leider werden wir nicht fündig, dennoch ist die Location ein wunderbarer Ort.
Den letzten und ganz besonderen Stopp legen wir bei den Clay Cliffs ein. Nach einem ziemlich langem, holprigen Weg durch eine gefühlt afrikanische Landschaft kommen wir bei den Sandstein-Felsen an, ein weiteres unglaublich beeindruckendes Naturhighlight für uns. An dieser besonderen Location machen wir einen längeren Stopp und kochen uns wieder leckere Nudeln. Anschließend laufen wir noch in der Abenddämmerung in die Cliffs hinein und klettern ein kleines Stück hoch. Es wird jedoch sehr gefährlich, da der Boden unter unseren Füßen sehr unstabil ist. Wir bemerken, dass es zu gefährlich wird noch weiter höher zu klettern.
Schließlich fahren wir in der Dunkelheit das restliche Stück zu unserem Campingplatz beim Mount Cook, den wir am heutigen Tag leider nicht mehr zu sehen bekommen. Wir fallen nach einem sehr erlebnisreichen Tag und einigen kleinen Häschen, die über die Straße hoppelten, ein.

 

 

Mount Cook – Ein wahrhaftig majestätischer Berg

Die Spannung steigt von Sekunde zu Sekunde. Heute werden wir endlich den majestätischen Mt Cook erblicken. Auf der Fahrt in Richtung des gigantischen Berges eröffnet sich uns ein traumhafter Blick, aus dem Homy heraus, auf die Neuseeländischen Alpen. Blauer Himmel, ein paar schwebende Wölkchen, eine kurvenreiche Landstraße am See entlang und Sonnenschein – die perfekte Mischung! Wir sind uns in dem Moment noch nicht sicher welcher der hohen Berge der Mt Cook sein könnte bis wir ihm immer näher kommen. Die vom Nebel bedeckte Spitze verhüllt sich vor uns, als ob die Enthüllung noch eine Überraschung bleiben sollte. Der untere Teil des Mt Cook ist aber auch schon ziemlich beeindruckend. Von Schnee und Eis bedeckt strahlt das Weiß im Landschaftsszenario hervor.
Angekommen am Fuße des Berges machen wir uns auf den Weg und laufen den Hooker Valley Track. Ein sehr interessanter abwechslungsreicher Pfad. Er führt uns über Brücken und Hügel ganz nah zum Mt Cook. Es wird immer düsterer je näher wir den Bergen kommen und dann werden wir von einem Schauer überrascht. Schnell schlüpfen wir in unsere Regenjacken und hoffen, dass der Regen nur von kurzer Dauer ist. Zudem ist es ganz schön windig. Irgendwie eine irre Atmosphäre und mal etwas anderes, dennoch aufregend und abenteuerlich. Bei der Hälfte wird es uns aber dann doch zu ungemütlich und bevor wir total durchnässt sind machen wir uns auf den Rückweg zum Homy. Dort lassen wir uns belegte Brote und Reiswaffeln mit Thunfisch schmecken.
Nachdem der Regen etwas nachlässt entscheiden wir uns weiter zu fahren. Wir machen ein paar Zwischenstopps mit atemberaubenden Aussichten. Das Wetter wird immer besser und nur ein paar Kilometer entfernt vom Mt Cook kommt die Sonne wieder zum Vorschein.
Der Lake Pukaki an dem wir vorbei fahren schimmert türkis und die Gräser rund herum strahlen in einem Goldton. An der anderen Seite des See’s angelangt schauen wir erstaunt in die Ferne. Die Nebelwand ist zur Seite getreten und gewährt uns nun eine bombastische Sicht auf den ganzen Mt Cook inklusive Spitze. Erst jetzt wird uns seine volle Größe und Magie ersichtlich. Geflasht fahren wir weiter nach Tekapo. Die berühmte Kirche am Seeufer haben wir uns verlassener vorgestellt. Anschließend geht es auf den naheliegenden Campingplatz und wir machen es uns nach leckeren Nudeln im Homy gemütlich.

 

 

Christchurch & Verabschiedung

Das letzte Mal wachen wir heute im Homy auf bevor Sonja und Mario heute Abend in Christchurch auch schon wieder zurück nach Deutschland fliegen.
Vom Lake Tekapo aus fahren wir nach Christchurch und schauen uns vor dem Flug noch ein wenig die Stadt an. Wir laufen durch die Container-Shopping-Mall in der die Einkaufsläden in Schiffscontainern aufgebaut sind, sehr interessant und kreativ!
Weiter geht es zum botanischen Garten, in dem wir uns vor dem Abschied am Flughafen noch einmal auf einer schönen Wiese so richtig in die Sonne legen.
Am Flughafen angekommen lassen wir die unglaubliche Zeit mit einem Kaffee in kleiner Trauerstimmung ausklingen.

 

 

Der Roadtrip mit meinen Geschwistern war nicht nur der absolute Höhepunkt meiner Work&Travel Reise, sondern auch mit Abstand die geilste Zeit meines bisherigen Lebens. Noch nie zuvor hatte ich so viele unglaublich tolle Tage nacheinander gehabt. Innerhalb  eines Monats sind wir komplett einmal um beide Inseln gefahren und haben ein Highlight nach dem anderen erlebt. Noch lange werden wir uns immer wieder an die tolle Zeit zurück erinnern.

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21 years old Blogger, Photographer & Adventure-Traveller from Germany 📷🗻🏞⛺️

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