Parents Travelling – Eine Reise mit meinen Eltern (Teil 2/2)

Es geht weiter! In diesem neuen Erlebnisbericht erfahrt ihr, was meine Eltern und ich auf der zweiten Hälfte unserer gemeinsamen Reise alles erlebt haben. Eines verrate ich euch schon vorweg. Es waren wieder so einige tolle Naturwunder mit dabei. Also kommt am besten gleich mit auf unsere Reise und wagt einen erneuten Abstecher ins Abenteuer Neuseelands. Viel Spaß!

 

Da waren wir also ganz im Norden der Südinsel angekommen. Im Golden Bay. Dem Ort, mit den meisten Sonnentagen in ganz Neuseeland. Direkt am nördlichen Rande des Abel Tasman National Parks bewohnten wir im kleinen Dörfchen Tata Beach ein gemütliches Ferienhäuschen, nur wenige Meter vom Meer entfernt. Es war eine echt schöne Lage abseits in friedlicher Natur.
Am ersten Tag machten wir gleich eine Wanderung entlang des berühmten Abel Tasman Coast Tracks. Von dem Walk habe ich davor schon sehr viele tolle Berichte gehört und war daher sehr gespannt, was für wundervolle Schönheiten uns die Natur wieder mal zu zeigen hatte. Schon am Morgen hatten wir super Wetter am Start und freuten uns sehr auf den bevorstehenden Tag. Die Atmosphäre war unbeschreiblich schön und meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Überall am Wegesrand wuchsen farbenprächtige, frisch aufblühende Blumen und man konnte die fröhliche Energie des Frühlings richtig schön fühlen. Der Anblick von knalligen verschiedensten bunten Farben war absolut schön und eines der hübschesten Dinge, die ich in ganz Neuseeland zu sehen bekommen hatte. Das Meer war total blau und die Bäume intensiv grün. Wir wanderten auf dicht bewachsenen Pfaden und kamen dabei an wunderbaren goldenen Sandstrände vorbei. Es war ein richtig schöner Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde.

 

 

An einem anderem Tag unternahmen wir einen Ausflug in die Ngarua Cave, einer sehr beeindruckenden Höhle. Ganz im inneren gibt es eine besondere Halle, in der man sich vorkommt wie in einer prächtigen Kirche. All die Stalaktiten und Stalagmiten an den Wänden und an der Decke sind sehr beeindruckend und der Anblick war sehr magisch. Außerdem bekamen wir in der Höhle Knochen der ausgestorbenen Moa-Vögel zu Gesicht. Insgesamt ein sehr spannendes Erlebnis.

 

 

Nach drei Tagen, die wir im Golden Bay verbrachten, ging es dann auch wieder weiter. Unser nächstes Ziel war nun Wellington, eine Stadt die für mich zu einer Art Zuhause in Neuseeland geworden ist. Von Pictor nahmen wir die Fähre zur Nordinsel. Bei unserer Überfahrt hatten wir sehr viel Glück mit dem Wetter und wir konnten das intensiv blaue Wasser umgeben von der grünen hügeligen Landschaft an Deck genießen.

In Wellington führte ich meine Eltern zu den niedlichen Tieren im Zoo, zur tollen Aussicht auf den Johnston Hills und in den Botanischen Garten. Anschließend führte unsere Reise weiter durch die Nordinsel. Dabei zeigte ich meinen Eltern viele Orte, die ich schon zu Beginn meiner großen Reise besucht hatte.

Im Tongariro National Park lief ich gemeinsam mit meinem Papa erneut das berühmte Alpine Crossing am Vulkan Mount Doom. Leider war es an jenem Tag sehr nebelig und düster und wir bekamen nicht viel von der tollen Landschaft zu sehen bekommen. Trotzdem war die Atmosphäre sehr beeindruckend und auf eine besondere Art auch ziemlich gemütlich. Man kam sich beim Wandern wie in einer Blase vor, in der man nur das Innere zu sehen bekommt. Alles außerhalb dieser Blase war komplett weiß.

 

 

In Taupo zeigte ich meinen Eltern die Huka Falls, die ich ebenfalls zu Beginn meiner Reise besucht hatte. Diesmal jedoch nicht bei Anbruch der Dunkelheit, sondern bei strahlendem Sonnenschein. Es war sehr erstaunlich die gigantischen Wassermengen nun in voller Pracht zu erblicken. Wir hatten besonders viel Glück, denn zu dieser Jahreszeit floss enorm viel Wasser durch den schmalen Kanal. Auf der Fußgängerbrücke mitten über dem tosenden Fluss hatten wir einen richtig tollen Ausblick und waren ganz dicht dran am Geschehen.

 

 

In Rotorua besuchten wir das Wai-O-Tapu Wonderland, einen Park in dem geothermische Aktivitäten beobachtet werden können. In dem ganzen Gebiet riecht es sehr nach Schwefel, doch nach einiger Zeit hat man sich dann doch daran gewöhnt und kann den Geruch gut aushalten. Von heißen Quellen, Geysiren, blubbernden bunten Schlammtümpeln bis hin zum schwefeldampfenden Krater haben wir einige außergewöhnliche Dinge zu sehen bekommen. Besonders fasziniert haben mich die giftgrünen dampfenden Seen.

 

 

Ebenfalls in Rotorua schauten wir uns den Redwood Forrest an. Gigantisch tolle, große, rote Mamutbäume kann man dort zu sehen bekommen. Auf Hängebrücken, die von Baum zu Baum gespannt sind, kann man den ganzen Wald auf einem kleinen Rundweg von einer einzigartigen Perspektive aus erleben. Die Braun- und Grüntöne des Waldes wurden an jenem Tag zu meinen beiden Lieblingsfarben. Es war ein richtig tolles Erlebnis im vollen Einklang mit den Bäumen. Man konnte ihre Liebe sehr zu spüren bekommen.

 

 

Unser letzter Stop war die Hafenstadt Tauranga, wo wir nochmal eine Nacht auf einem Campingplatz direkt am Fuße des Mount Manganui verbrachten. Wir machten einen Spaziergang um den Vulkan herum entspannten uns in der warmen Sonne am Strand und genossen einen letzten gemeinsamen Tag, bevor ich meine Eltern am Tag darauf am Flughafen in Auckland auch schon wieder verabschieden musste.

Die gemeinsame Reise mit meinen Eltern in Neuseeland war für mich eine ganz besondere Zeit, die ich so schnell nicht vergessen werde.

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